06 Juni Fakten und Erkenntnisse
Auf dieser Seite werde ich ein paar Fakten zu meiner Person sowie persönliche Erkenntnisse, vor allem rund um das Thema Laufen, beschreiben. Warum? Einfach so. Vielleicht interessiert es wen. Vielleicht hilft es wem (z.B. Tipps zum Laufen). Und wenn nicht, ist das auch okay, aber so habe ich meine Gedanken zumindest niedergeschrieben.
#AK001: Mein Profilbild
Mein Profilbild (Instagram, WhatsApp, Signal) irritiert manche Menschen, denn es zeigt meine verdreckte und blutige linke Hand. Entstanden ist das Foto am 25.05.2019 nach der Rückkehr von einem Traillauf in Graz; knapp 2 h, 20 km und 700 hm. Es war ein sonniger Tag und ich bin den Plabutsch zur Mittagszeit hochgelaufen. Bergab durch den Wald bin ich dann gestürzt. Auf und auf verschwitzt und verdreckt bin ich aber sofort weitergelaufen. Es hat sich trotz des Sturzes alles super angefühlt. Mehr noch, ich war ziemlich aufgedreht vom Adrenalin, das bei einem Sturz durch den Körper schießt, und voller Glücksgefühle. Erst zuhause habe ich dann das Blut auf meinen Händen und Beinen bemerkt.
Ich mag dieses Bild. Es erinnert mich an diesen tollen Lauf und es steht sinnbildhaft für mich insbesondere für zwei Aspekte im Leben: (1) Sich-Spüren, sich selbst spüren, ist wichtig. Ohne Emotionen wär es langweilig und man lernt sich selbst nicht kennen. (2) Egal was im Leben passiert, aufstehen und weitermachen.
#AK002: Fußgewölbe stärken kann Probleme verhindern oder reduzieren
Bereits bevor ich zum Laufen angefangen habe, hatte ich einen Plattfuß. Warum auch immer. Da fehlt dann das starke natürliche und abfedernde Fußgewölbe und es besteht unter anderem das Risiko, dass die Beine bzw. die Knie zu stark nach innen knicken. Der Kraftfluss vom Fuß hoch bis zum Rumpf ist nicht ideal. Damit kann es auch zu Fehlstellungen beim Vorderfuß und den Zehen kommen. Mir wurden dann bald orthopädische Schuheinlagen empfohlen, die leicht gewölbt sind und zur Fußaußenseite hin abfallen. Damit bleiben das Fußgewölbe und die Fußinnenseite beim Auftreten etwas weiter oben. Ich bin jahrelang mit diesen Einlagen gelaufen. Irgendwann kamen trotzdem Probleme (z.B. Schmerz beim Großzehengrundgelenk). Diese müssen nicht von den Einlagen kommen, allerdings habe ich mir damals eine zweite Meinung eingeholt. Und da hieß es: Mit Schuheinlagen können sich die Muskeln, die im Idealfall das natürliche Fußgewölbe aufrecht halten, nicht entwickeln. Man bleibt dauerhaft ohne bzw. mit einem schwach ausgeprägten Fußgewölbe. Ein starkes Fußgewölbe fehlt ja dann nicht nur beim Laufen mit Laufschuhen, sondern generell auch im Alltag mit Alltagsschuhen. Man bräuchte demnach immer Schuheinlagen, nicht nur beim Laufen. Besser: Schuheinlagen weg und Übungen zur Stärkung der Fußmuskulatur machen. Bei mir ist die Gesamtsituation dadurch besser geworden.
Bitte beachte: Ich bin weder Arzt noch Physiotherapeut. Die obige Beschreibung betrifft nur meinen Körper und meine Wahrnehmung.
Empfehlungen:
- Fuß- und Zehen(fehl)stellungen beobachten.
- Beschwerden lokalisieren und bestenfalls notieren, sodass man Fachexpert*innen dann genaue Informationen geben kann.
- Rechtzeitig eine (zweite) professionelle Meinung einholen. Leider musste ich feststellen, dass es „Fachexperten“ gibt, die radikale Maßnahmen vorschlagen (z.B. Operation und Gelenkversteifung), fragt man dann aber andere „Fachexperten“, wird man ggf. auf die massiven Konsequenzen solcher radikalen Maßnahmen aufmerksam gemacht (z.B. Laufen so wie man es kennt, ist dann nicht mehr möglich).
Abschließende Anmerkung: Sind meine Fußgewölbe zum Beispiel von einem sehr langen Lauf stark ermüdet, verwende ich nach wie vor die Schuheinlagen.